Schwellkörper und Faltenwürfe

Schwellkörper und Faltenwürfe

Schwellkörper und Faltenwürfe

9. November - 17.Dezember 2017

Neuer Gast im Kulturkonsulat (November und Dezember)


Alles ist einer immer währenden Veränderung unterworfen, die sich in speziellen Formen zeigt.
Veröffentlichungen sind ein Innnehalten in einem andauernden Arbeitsfluss, der im Atelier statt findet.


Vom 9. November bis 17. Dezember verlagere ich mein Atelier teilweise ins Kulturkonsulat an der Frongartenstrasse 9 in St.Gallen.


Nach den installativen Arbeiten, (Pia Mater) im geilen Block, Sommer 2015 – der grossen Installation (Plankton), Sommer 2016 – der Arbeit (kleines Vorspiel) im Hiltibold, Sommer 2017, arbeite ich unter dem Titel: Schwellkörper und Faltenwürfe, temporär an einer variablen Installation, deren Veränderungen an 4 Wochenenden jeweils am Samstag und Sonntag 14 – 18 Uhr zu sehen sind.

 

Interessiertes Publikum ist sehr willkommen….Kaffee trinken inbegriffen.

Plankton

Plankton

Plankton Installation 280 m2 , St.Gallen, Schweiz

9. - 25. September 2016

P l a n k t o n  πλαγκτόν „das Umherirrende“ (Wikipedia)

 

war eine raumbezogene, installative Arbeit, die an Ort und Stelle realisiert wurde.
Entstanden erste farbige Gebilde als Nebenprodukte von Materialexperimenten im Sommer 2013 für die gemeinsame Ausstellung mit Mirjam Kradolfer (Kulturfrühling: rendezvous 7, Gewächskammer ) in Rorschach, bevölkerten danach rasch immer mehr kleine plastische Objekte mein Atelier.


Schienen die ersten Gebilde eher Pflanzen ähnlich, grün und farbig, konnte man jetzt zuweilen meinen, dass sich da sehr unterschiedliche Ein- und Mehrzeller formierten. Meine Decke bedeckte sich mehr und mehr mit einer Art Plankton.

 

Das Wachsen meiner Kolonie wurde durch den Umzug in ein neues Atelier unterbrochen. Nun mussten sich meine Bakterien, meine Kieselalgen, meine Krebslein, meine Insekten und Manteltierlarven in dunkle Schachteln quetschen lassen. Mein Plankton wartete auf eine neue Strömung im Weltmeer, die es an eine sonnige Korallenbank tragen sollte, wo es richtig wachsen und sich vermehren könnte.

 

Der 280 m2 Lagerraum der Architeketen Gähler-Flühler in St.Gallen war dann im Sommer 2016 der ideale Ort wo sich meine Kolonie niederlassen und aufblühen konnte.

 

Es entstand eine grosse Installation aus meinen vorher entstandenen Objekten kombiniert mit neuen Gebrauchsmaterialien wie Plastikfolien, Leim, Acrylfarben, Draht und Gips.

Geiler Block 2015

Geiler Block 2015

Pia Mater Installation im geilen block von leila bock , St.Gallen, Schweiz

12. Juni 2015

In einem parallel laufenden Prozess entwickeln sich im Atelier stetig neue Objekte aus alten, gehorteten Dingen und fügen sich zu neuen Ordnungen.

Ich schaue zurück und bringe Vergangenes in neue Zusammenhänge, stopfe und versenke Dinge in bevorzugte Hüllen für zukünftige Nachbarschaften in imaginierten, noch zu findenden Räumen.

 

Das führte unter anderem auch zur Installation: Pia Mater im geilen Block, St.Gallen Juni 2015

 

Pia mater w (latein., = weiche Mutter) 

Abk. Pia, eine der beiden weichen Hirnhäute, eine gefässreiche Bindegewebeschicht mit weiten faserhaltigen Interzellularräumen im Zentralnervensystem der Säuger.

Pia mater – Lexikon der Biologie – Spektrum.de

 

Die Pia mater (Zarte Hirnhaut) ist die innerste Schicht. Sie liegt dem Gehirn und Rückenmark direkt auf, bedeckt diese komplett und reicht dabei auch in alle Furchen hinein. Sie besteht aus weichem, zartem Bindegewebe und ist mit der Oberfläche des Gehirns verwachsen und lässt sich folglich nicht mit der Pinzette abheben. https://de.wikipedia.org/wiki/Hirnhaut

 

Mater: latein., = Mutter, Frau, Quelle, Schöpferin, Ursprung

Kultur-Frühling

Kultur-Frühling

Gewächskammer mit Mirjam Kradolfer, KulturFrühling, Rorschach, Schweiz

1. - 16. Juni 2013 im Kornhaus Rorschach

Die Malerei von Teresa Peverelli ist ein Feld aus farbigen Notizen. Sie ist variabel und vielfältig. Das Feld besteht bis jetzt aus ca. 80 Papierkarten.

 

Gemeinsam ist allen, dass sich das Bildmotiv an der Grenze von abstrakt– gegenständlich–abstrakt bewegt. Das Feld wächst je nach den Bedingungen mal gut, mal weniger gut. Es ist eine laufende Arbeit. Sie begann 2010 und wurde noch nie gezeigt. Die Malerei ist unmittelbar, folgt einer Fährte und hinterlässt selber eine Spur.

 

Exemplare können aus dem laufenden Prozess verschwinden (Verkauf), neue Exemplare kommen dazu (Weiterarbeit). Die Arbeit erscheint als Vegetationsprozess. Aus dem Wunsch die farbigen Skizzen auch räumlich weiterzuentwickeln, entstanden für diese Ausstellung Objekte aus Leim, Acrylfarbe und anderen Hilfsmitteln.